Risky Week 7: unsere Chaos-Bilanz der Woche, verpackt in 8 Fragen

Jeden Sonntag wollen wir euch von unserer Woche erzählen. Was es Neues gibt, was uns überrascht und freut und auch traurig gemacht hat – all‘ das und einiges mehr gibt’s in unserer Chaos-Bilanz. Da zu viel Chaos auch die stärksten Eltern umhaut, wechseln wir uns ab. Heute ist Tanja an der Reihe.

Und, wie war die Woche?

Sagen wir mal, anstrengend. Wenn Frau wie ich unter einer nicht unwesentlichen Nähe-Distanz-Problematik leidet, kann es gar nicht glatt laufen, wenn der kleine Sohn Montagmorgen mit fast 40 Fieber und röhrendem Husten aufwacht und nun vollständig von mir abhängig ist. Ok. Ein, zwei Tage keine KiTa, denke ich. Von ein, zwei Wochen war aber nicht die Rede in meinem Kopf! Am dritten Tag muss ich mir eingestehen, dass diese Arbeitswoche gelaufen ist. Der Blog-Launch geht etwas an uns vorbei und ich versuche mithilfe von kleinen YouTube-Videos mit schwedischen Kinderliedern (ich kann sie mittlerweile auswendig), die nötigsten Arbeiten zu erledigen. Im Bett. Mir tut sowieso alles weh vom wochenlangen Dauerschreiben, also kommt es auch nicht mehr drauf an. Wir verlassen das Bett nur zum Hustensaftholen und Hundefüttern und so geht sie dahin, die Woche. „Ich will arbeiten!“ wechselt sich unvorhersehbar mit „Ist das schön mit dir, Merlin!“ ab. Nachts schlafe ich wenig und manchmal kommt Claire, meine Nachbarin und Freundin vorbei, und wir spielen Kommune mit unseren beiden Jungs. Erfahrung habe ich damit ja genug. Höhepunkt der Woche: Cousin Lukas kommt Merlin besuchen. Wie der Achtzehnjährige mit Merlin spielt – da kann ich noch was lernen!

Zur Nähe-Distanz-Problematik in Beziehungen findest du etwas bei MyMonk.

Wochenende?

Am Freitag bekommt Merlin ein neues Bett – schließlich hat Hundemama Wilma auch eins bekommen! Ab da wird die Sache wieder lustiger und ich habe nicht mehr das Gefühl, von Windeln, Fieberthermometer und Traktorbüchern regiert zu werden. Andreas, der sich diese Woche zu allem Übel immer erst spät Abends zu uns gesellt, schleppt das IKEA-Stockbett Kura inklusive Dach in Merlins Zimmer und baut das Schweden-Mikado auf. Leider stinkt es jetzt im Zimmer, Merlin ist völlig übermüdet. Die Stimmung kippt. Andreas schnappt sich den Lümmel und geht mit ihm schlafen. Wenn ich heute noch einmal die Küche von innen oder ein gebrauchtes Lätzchen sehe, drehe ich durch. Schnaubend verziehe ich mich in mein Bett – endlich zu meinem Fachbuch!

Am Samstagmorgen habe ich Zeit zum Arbeiten, nachdem wir alle gemeinsam im Bett gefrühstückt haben. Später kommen die Großeltern vorbei und wir gucken uns einen Kindergarten an. Am Abend bestellen wir Pizza, Pasta & Rotwein und mich erfüllt das süffige Gefühl von Großfamilie.

Mein persönlicher Chaosfaktor (von fünf ⭐️): ⭐️⭐️⭐️

Wofür ich dankbar bin?

Für die innigen Momente mit Merlin und seine Ärmchen um meinen Hals.




Was mich traurig gemacht hat?

Meine gelegentliche Ungeduld mit Merlin.

Lieblingsmoment?

Als wir gemeinsam am großen Familientisch sitzen, reden, lachen und essen – drei Generationen. ❤️

So richtig peinlich?

Leute, das wollt ihr nicht wissen.

Worauf ich mich freue?

Auf Merlins erste Nacht im Hochbett – wenn es in circa zwei Jahren nicht mehr stinkt.

Zitat der Woche?

Joghurt und Apfel, hab‘ ich gesagt! (Merlin, 2 Jahre)

Wie war eure Woche? Sind eure Kinder gesund und konntet ihr etwas schönes unternehmen? Was waren eure Lieblingsmomente? Ich freue mich auf Post! 

Kaffee & Kuchen

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Tanja Conrad

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