We love Waffeln: 1 / 8 – norwegische Waffeln

Norwegische Waffeln – knuspriger geht nicht!

Waffeln. Seit ich denken, bzw. essen kann, gehören sie für mich zu den segensreichsten kulinarischen Errungenschaften. Ein Leben ohne Waffeln?! Niemals. So widme ich den kleinen Herzchen und ihren klobigen belgischen Schwestern eine Serie. Hier gibt es lauter Waffel-Rezepte, die ihr leicht und vor allem schnell aus der Hüfte, ergo dem Waffeleisen schießen könnt. Schließlich sind hungrige Kinder kein Zuckerschlecken oder besser keine Waffelecken, sondern schlicht schlecht zu ertragen. Heute gibt’s norwegische Waffeln. Wieso? Selber lesen macht (Waffel-) hungrig!


Alle mit * gekennzeichneten Links sind Affiliates – wir bekommen einen Centbetrag, wenn ihr über diese Links ein Produkt kauft. Euch kostet es nichts extra, für uns ist es ein Teil des Lohns für unsere Artikel. Danke für euren Einkauf! 😉

 

Im Sommer 2016 verbringen wir fünf Wochen in Skandinavien: Elternzeit! Ich hätte nie zu hoffen gewagt, dass gen Ende noch ein persönliches lukullisches Highlight auf mich wartet: Norwegische Waffeln! Mehr zu unserer Tour mit Kind, Hunden & Bulli auf die Lofoten liest du bei CamperKid in unseren Reiseberichten.

 

Richard made my day

 

Wir sind auf dem Rückweg von Andenes auf den Vesterålen (nach einer wirklich haarsträubenden Walsafari, hier unser Bericht) nach Schweden. Plötzlich taucht ein Campingplatz auf und mich befällt spontaner Kuchenhunger. Bingo – dort ist tatsächlich ein kleines, hübsches Café, in dem uns Richard willkommen heißt. Und was bietet er uns an? Waffeln! Ich falle nicht in Ohnmacht vor Entzücken und ordere Waffeln, ganz so, wie sie in Norwegen gebacken werden. Richards Augen glänzen und er freut sich über mein Vertrauen in die heimische Waffelkunst.

 

Norwegische Waffeln – zu jeder Gelegenheit

 

Kurz darauf kredenzt er uns die knusprigsten Waffeln meines Lebens – mit norwegischer Marmelade und: Rømme! Rømme ist Sauerrahm bzw. Saure Sahne. Sowas hinterlässt Spuren! Den ganzen Sommer müssen unsere Gäste in Endlosschleife norwegische Waffeln essen. Mindestens einmal die Woche zücke ich die zwei Doppelwaffeleisen* und backe uns dick und rund.

 

Ran an die norwegische Waffel!

 

Ihr wollt euch von Richards Waffelkultur und dem schönen Campingplatz am Gullesfjord selbst überzeugen? Ich kann’s euch nur empfehlen – weitere Infos zum Standort findet ihr in unserem Reisefazit Skandinavien. Wer derzeit keine Möglichkeit sieht, selbst bei Richard vorbei zu fahren, für den haben wir ein paar Rezepte. Norwegische Waffeln kommen, oh Wunder, ohne Eier aus. Dafür fließt erstaunlich viel saure Sahne. Wie alles, was in Norwegen süß ist, gehört auch Kardamom in die Spezialität. Wer’s nicht mag, lässt es einfach weg oder ersetzt es gegen Zimt. Auch sehr fein. Norwegische Waffeln sind zacki zubereitet und machen für die nächsten drei Tage satt. Versprochen.

 

Traditionelle norwegische Waffeln

 

3/4 Liter Saure Sahne
300 g Weizenmehl
1 Messerspitze Salz
100 ml Wasser

Variation:

3/4 Liter Saure Sahne
250 g Weizenmehl
100 ml Sahne
20 g Zucker, evtl. etwas Salz (anstelle von Zucker nehmen wir Agavendicksaft. Den bekommst du z. B. bei dm oder ReWe – oder der Zucker bleibt ganz raus)

  • Mehl in die Hälfte der Sauren Sahne geben und Wasser oder Sahne zugeben. Salz und Zucker hinzufügen
  • restliche, steif geschlagene Sahne zugeben

Tipp: Alternativ mischst du alles in beliebiger Reihenfolge zusammen. Macht keinen Unterschied 😀

 

Mutters norwegische Waffeln

 

(13-15 Waffeln)

500 mg Weizenmehl
2 Teelöffel Backpulver
100 mg Zucker
700 ml Vollmilch (Mandelmilch geht auch)
2 Eier
2 Teelöffel Kardamom
50 g geschmolzene Butter

 

  • Mehl, Kardamom, Backpulver und Zucker in eine Schüssel geben, danach Milch, Eier und Butter zugeben
  • Teig 15-20 Min. ruhen lassen (oder auch nicht)
  • Milch kannst  du durch Dick- oder Buttermilch ersetzen

Tipp: Das Weizenmehl kannst du gegen jedes andere Mehl eintauschen – sogar Buchweizenmehl funktioniert. Wenn du nicht genug Saure Sahne hast, kannst du auch ein bisschen Joghurt oder Quark nehmen. Das geht auch und macht die Sache etwas “leichter”.

 

Zum Schluss wirfst du die geschmeidige Masse ins Waffeleisen und servierst die Knusperlinge mit norwegischer Erdbeermarmelade. Notfalls tut’s die schwedische von Ikea oder die Bio-Variante aus dem Supermarkt. Vielen Dank an norwegenservice.net für die waffelige Rezept-Inspiration.

 

Noch Fragen oder Anmerkungen zu euren Backergebnissen? Lasst uns teilhaben und insgeheim unsere norwegisch-schwedische Gemeinde befragen 😉 Guten Appetit!

Tanja Conrad

Was denkst du darüber?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>