Risky Week 9 – unsere Chaos-Bilanz der Woche: Auszeit wider Willen

risky week 9 - Faschingszeit

Ab sofort erzählen wir euch jeden Freitag von unserer Woche. Was gibt’s Neues? Was hat uns überrascht, gefreut und auch traurig gemacht? All das und mehr erfahrt ihr in unserer Chaos-Bilanz. Da zu viel Chaos auch die stärksten Eltern umhaut, wechseln wir uns ab. Heute ist Tanja an der Reihe.

Und, wie war die Woche?

Wie sie war und wie sie sein sollte hatte so gar nichts miteinander zu tun. Meine Liste umfasst eine nicht leistbare Unmenge an Aufgaben – ich wäre stolz gewesen, nur ein Viertel davon am Ende der Woche mit einem Häkchen zu versehen. Einen Haken mache ich stattdessen schon am Dienstag hinter die Idee einer erfüllten Arbeitswoche. Merlin hat in der Kita Beute gemacht – Bindehautentzündung. Der rücke ich mit Floxal zu nicht existentem Leibe – bei leichteren Fällen ohne „Matschauge“ empfehle ich Euphrasia.

Am Mittwoch bleibe ich mit Merlin lange im Bett, wo wir uns ein dickes Frühstück und wilde Autorennen gönnen. Hund Wilma liegt eingerollt mittendrin und ich bekomme neben milder Frühlingssonne auch ein paar Strahlen des längst in den Hintergrund gerückten Wochenbetts ab – heute hetzt, drängt und jagt mich nichts. Ein selten-seltsamer Umstand. Und mit dem Zitat der Woche (siehe unten) werde ich für meinen Gleichmut der unerwarteten Situation gegenüber reich belohnt.

Mehr zu unserem Wochenbett liest du in meiner Liebeserklärung.

Was bringt das Wochenende?

Überraschungen! Gestern vereinbare ich spontan ein Interview für ein Seminar und einen Blogartikel zum Thema Stille Geburt. Eine junge Frau erzählt mir ihre Geschichte am Telefon in so leuchtenden Farben, dass ich sie treffen möchte. Sie sagt spontan zu und weil ich offensichtlich gerade einen Lauf habe, freut sich meine Familie, die in der Nähe wohnt, danach auf unseren Besuch. Wenn Dinge sich fügen, sie mit Leichtigkeit dahinperlen – das liebe ich. Und dafür fahre ich an einem Tag auch mal acht Stunden mit der ganzen Familie durch Deutschland. NoRisk, NoFun!

Mein persönlicher Chaosfaktor (von fünf ⭐️): ⭐️⭐️

Wochenmotto?

Schau, ob die Realität nicht doch verheißungsvoller ist als der Plan es war.




Wofür ich dankbar bin?

Die zwei Tage mit meinem Sohn konnte ich genießen. Ich wollte nicht flüchten. Nichts erschien mir wertvoller, als im Garten mit Merlin zu rutschen, mit ihm zu baden und ihn durchs Haus zu jagen. Für mich ist das nicht selbstverständlich. Ununterbrochen für ein Wesen da zu sein, keine Sekunde für mich ganz allein zu haben, ist eine Herausforderung. Ihr mit Liebe und Freude begegnen zu können, ist unbeschreiblich schön – und ein neues Stückchen innerer Freiheit.

Was mich traurig gemacht hat?

Die Geschichten vieler Mütter, die ihre Babys verloren haben.

Lieblingsmoment?

Ein Anruf von Andreas, während ich mir beim Frisör warmen Wind um die Haare pusten lasse.❤️

So richtig peinlich?

Ich will jemandem „Tschüss“ sagen und mein Hirn macht ein „Hallo“ draus. Schönen Dank auch.

Worauf ich mich freue?

Auf Sonntag!

Zitat der Woche?

Mama, ich hab‘ dich lieb!  (Merlin, 2 Jahre)

Wie war eure Woche?  Was waren eure Lieblingsmomente und worüber wart ihr traurig? Ich freue mich auf Post! 

Kaffee & Kuchen

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Tanja Conrad

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