Risky Week 42 – auf in den Naturkindergarten!

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Risky Week 42 – diese Woche dreht sich bei uns alles um Merlins Eingewöhnung in den Naturkindergarten. Außerdem fahre ich nach München, um mich blogtechnisch einen Tag coachen zu lassen. Und so geht’s weiter mit meinem und eurem meinem RiskyBlog-Wohnzimmer … 

Und, wie war die Woche?

Ich sag’ nur: puh. Manchmal verstehe ich nicht, wie ich es schaffe, mir die Woche voll zu stopfen, als wäre sie die letzte meines Lebens. Zum Glück ergeben sich organische Pausen, die nicht kalkulierbar sind. Zum Glück! Ansonsten würde ich im Karussell Dauerschleifen drehen und nichts mehr mitbekommen von den wirklich aufregenden Dingen um mich herum – wie zum Beispiel ein Morgen im Naturkindergarten, an dem ich nichts zu tun habe, als meinen Sohn passiv zu begleiten. Ich helfe, Brot zu schneiden, binde Schleifen  vieler Paare Schuhe – und akzeptiere, dass Merlin mich nicht gehen lassen will und meine Arbeitszeit diese Woche flach fällt.

Montag ist Mormor-Zeit

Ich bin froh, dass der Naturkindergarten akzeptiert, dass Merlin auf die Montage bei seiner “Schwedenoma” nicht verzichten kann. Also bringt ihn RiskyDad zur Oma und ich ergebe mich meiner Erkältung, die wir uns alle aus Tirol mitgebracht haben. Mir fällt es nicht leicht, nach einer Reise zuhause zu ankern. Es braucht mindestens einen Tag, bis die Landung erfolgt und meine Arbeitsmoral am Platz ist. Habt ihr da auch solche Anpassungsschwierigkeiten?

Wer A sagt, muss B(-indung) sagen

Am Dienstag bleiben wir bis um elf im Naturkindergarten. Vermutlich sind die gemeinsame Woche in Tirol und der 2. Kindergartenwechsel innerhalb von zwei Monaten der Grund, weshalb Merlin mich in seiner Nähe wissen will. Er geht Ziegen füttern, Kohl ernten und in der Jurte frühstücken. Aber nur mit Mama als Backup. Tja. Wer sich Bindung & Verbindung auf die Fahnen schreibt, muss sich bindungsorientiert verhalten. Somit gibt es eine klassische, schrittweise Eingewöhnung womit – damit haben wir nicht gerecht.

Plapper-Mama wider Erwarten

Am Nachmittag ist gemeinsames Turnen angesagt – dort treffen wir meine Freundin und ihren Sohn, Merlins Freund. Ehrlich gesagt bin ich manchmal wie diese über Kinderkram plappernden Mamas, die ich Zeit meines Lebens mit Verachtung bedachte. Bis jetzt.

So fühlt sich das also an. Hat nix mit Dummheit zu tun, sondern mit der Lebenssituation. #nurverurteilenistsdumm

Am Donnerstag flitzen wir vom Kindergarten nach Landshut zum Zahnarzt, dann nach München zur Tierärztin und Kinderärztin. U7a. Zwischendurch haben wir  Zeit, mit den Weibern durch den Luitpoldpark zu schlendern. Irgendwie ein entspannter Tag, unser Ärztemarathon.

It’s CoachingTime!

Am Freitag geht’s endlich zum Coaching. Mit Svenja von Meine Svenja habe ich diesen gewissen “kurzen Weg” – um Ideen und Gedanken auszutauschen, braucht’s wenig Worte. Nicht, dass wir wenig gesprochen hätten. 😉 Mit brummender Birne, voll motiviert und irgendwie schwebend mache ich mich auf, Merlin von der Schwedenoma abzuholen. Wir beschließen, den Zoobesuch mit unseren Freunden sausen zu lassen (Zahnschmerzen nach der OP gestern) und gehen stattdessen mit ihnen Sushi essen. Geiler Freitag!

Wochenende?

Den Samstag nutzen wir, um bis mittags im Bett zu frühstücken. Abends schippern wir nach München – Merlins Lieblingscousin Lukas hat Geburtstag. Sonntag das gleiche Spiel – nur dass ich abends allein nach München fahre. Heute ist Konzert angesagt, über das ich eine Rezension schreibe.

Mein persönlicher Chaosfaktor (von fünf ⭐️): ⭐️⭐️⭐️

Wochenmotto?

Kinder suchen keine Grenzen. Kinder suchen Kontakt. (Jesper Juul)

Wofür ich dankbar bin?

Dass ich das Nichtstun im Naturkindergarten nicht nur ausgehalten habe, sondern genießen konnte

Was mich traurig gemacht hat?

Ein kleines Mädchen aus unserem Dorf starb durch einen Autounfall – und der Fahrer konnte nichts dafür. Sowas macht mich fertig.

Lieblingsmoment?

Als ich über die dunstigen Felder im Naturkindergarten sah,  die mit dem Kaffee in meiner Tasse um die Wette dampften

So richtig peinlich?

Ich habe vor lauter Terminen jemanden versetzt.

Worauf ich mich freue?

Coachig-Plan umsetzen

Kinderzitat der Woche

Mama, du bist eine liebe Prinzessin.

Unser Tipp der Woche

Auch, wenn’s binsig klingt:  Haltet ihr es aus, mit einer Tasse Tee in der Sonne zu sitzen, nichts zu tun, nichts zu denken, nur zu genießen? Nein? Fällt mir auch schwer. Mir hilft es zu meditieren. Dazu nutze ich die App Meditation Time, um mich nicht auf Anfang und Ende der Meditation konzentrieren zu müssen. Seit ich die habe, sitze ich viel öfter auf dem Kissen.

News & Ausblick

So ein Wohnzimmer braucht manchmal mehr als ein paar neue Asseccoires – gelegentlich tun neue Möbelstücke ein gutes Werk oder zumindest eine Neuanordnung der alten. Noch ein bisschen Wandfarbe und ein neuer Teppich – bäm. Genauso ist das auch mit meinem und eurem RiskyBlog-Wohnzimmer. Svenja hat mir ordentlich eingeheizt und jetzt wird es sicher Monate dauern, bis ich alles umgesetzt, ausgewertet und gelernt habe. Eines ist sicher – demnächst geht es bei uns auf Pinterest rund. Schaut vorbei – nur gebt mir noch ein, zwei Wochen Zeit. Dann wird’s bunt! Außerdem werden wir bis auf die Amazon-Links werbefrei. Was es sonst noch neues geben wird? More Details verrate ich in der kommenden Risky Week.

Nach dem Baumhaus-Artikel dieser Woche gibt es eine Rezension mit Gewinnspiel. Sowas mache ich eher selten, aber diese Kooperation kann sich für euch lohnen – wenn ihr auf persönliche Entwicklung steht.

Ich wünsche euch einen feinen Sonntag, ihr Lieben, bis nächste Woche

Eure RiskyMum Tanja

Tanja Conrad

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