Risky Week 26 – von seliger Katerstimmung

Risky Week 26 – Osterseen bei Starnberg

Risky Week 26 – Ich würde es als selige Katerstimmung bezeichnen. Was mich diese Woche in den kleinen Ausnahmezustand verfrachtet hat, lest ihr in der aktuellen Risky Week. Ab jetzt wieder wöchentlich.

Und, wie war die Risky Week 26 ?

Nach unserem Roadtrip quer durch Deutschland müssen wir nicht nur Koffer, Kisten und Packtaschen auspacken. Es sind vor allem die Erlebnisse, Begegnungen und Eindrücke, die in Herz und Hirn ihren Platz finden müssen.

Wenn sich die Beziehung zu nahen Familienangehörigen verändert, hat das Einfluss auf die gesamte Gefühlsstatik.

Der Montagmorgen beginnt damit, dass Merlin und ich den gesamten Bulli-Inhalt in die Garage verfrachten. Das ist nach einer Woche Camping nicht wenig. Apropos wenig. Fünf Stunden Schlaf haben Folgen. Das Benzin ist alle, Merlin muss in den Kindergarten und auf dem Weg bemerke ich, dass der Rucksack zuhause geblieben ist. Natürlich platzen wir direkt in den Morgenkreis und ich erkenne, dass ich auch das Portmonee für den nötigen Bulli-Drink vergessen habe. Also cheerleade ich den Bus nachhause, um Rucksack und Portmonee zu holen.

Da mit meinem Hirn nicht mehr viel anzufangen war, nutzte ich die Reste zum Aufräumen, Organisieren und Nachklingen. Die letzte Woche war so anstrengend wie sie schön war.

 

Ich habe ein großes Glück in meinem Leben: echte Freundinnen.

So geht es die Woche weiter. Ich verlege die Schlüssel, suche mein iPad, das (s)ich unter dem Autositz versteckt hielt. Und wer rettet mich? Meine Freundinnen. Sie nehmen Merlin täglich mit zum Naturi (Naturkindergarten), bringen mich zum Lachen und füllen meinen Kopf mit klugen Dingen. Mein Beitrag zum Glück der Woche bestand aus morgendlichem Yoga und Meditation.

 

Die 66 Tage sind wohl rum. Es gibt keine inneren Debatten mehr, keine hinterhältigen Stimmen, die mir das ausreden wollen.

Leider komme ich mit der Arbeit wenig voran. Die Slots sind so knapp bemessen, dass ich mich nicht einfinde. Manchmal brauche ich einfach Zeit, um mich zu orientieren. Ich möchte dann meine Bücher ansehen, die ich demnächst lesen werde. Ich will durch Noten gehen, die ich zum Leben erwecken will. Dann möchte ich mir Gedanken zur Blogstruktur machen, die ich im Herbst anpasse. All das bleibt diese Woche auf der Strecke.

 

Selig ist die, die sich von den eigenen Ansprüchen nicht tyrannisieren lässt.

Am Mittwoch bin ich soweit und akzeptiere, dass ich diese Woche keinen Effizienz-Preis mehr einfahre. Ich spiele, gärtnere und chille mit Merlin. Und wenn ich es mir genau überlege: Darin war ich vortrefflich effizient.

 

 

Wochenende?

Freitagnachmittag haben wir auf dem Bauernhof verbracht. Dort, wo Merlin in den Naturkindergarten geht, darf jeder Zeit verbringen. Es gibt Spielplätze auf dem Hof und wer Lust hat, erntet auf dem Weg dorthin schnell ein paar Gurken oder Rhabarber. Einkaufen im Hofladen geht auch.

Ich bin so glücklich, dass wir den Hof gefunden haben. Danke, liebes Schönegge-Team!

Am Sonntag habe ich zu RiskyDads Leidwesen wieder eine Idee bekommen. In Starnberg gab es ein gebrauchtes Regal, das ich haben wollte. Und da es keinen Sinn macht, 100 Kilometer für ein Regal im umklimatisierten Bulli zu fahren, war ich für eine Wanderung um die Osterseen. Samt meiner Freundin, den Hunden und halber Campingausrüstung ging’s in den Münchner Süden. Was für ein Tag! Wandern, baden, Picknick und lesen im Gras.

Any news?

Wir verreisen dieses Jahr nicht. Keine vier Wochen Dänemark, keine Weinprobe in der Toskana. Warum? Öhm … als wir den Kalender auf zwei, drei freie Wochen hin untersuchten, sah das Ergebnis mager aus. Fortbildungen, Veranstaltungen, Taufe. Also sind wir mal ganz mutig und bleiben einfach Zuhause. Dass das vermutlich wieder in Camping- und Wanderkurztripps ausartet, ist Ehrensache. Immer mal was neues. 😉

Größte Herausforderung?

Zu akzeptieren, dass diese Woche keine Arbeitsblüten treibt

Mein persönlicher Chaosfaktor (von fünf ⭐): ⭐⭐⭐

Wenn es mir gelingt, die drei ersten Aufgaben des Tages (Yoga und Meditation, Klavier spielen, Studium) ritualisiert abzuarbeiten, kann nichts schiefgehen. Für mich zählt das Gefühl, den eigenen Erwartungen entsprochen zu haben mehr als ein messbares Ergebnis. Diese Woche gelang das weniger als sonst.

Wochenmotto?

Es ist besser unvollkommen anzupacken als perfekt zu zögern. (Thomas A. Edison)

Wofür ich dankbar bin?

Danke, RiskyDad, für deine Unterstützung.

Was mich traurig gemacht hat?

Viel Geld und Nerven wurden verschwendet, damit Horst Seehofer sein Feuerwehrauto doch noch von Mami bekommt. Eine Therapie für Herrn Seehofer wäre für uns alle günstiger gekommen.

Lieblingsmoment?

Ein Moment während der Wanderung. Die Sonne schien mir in den Nacken und ich wusste, dass ich in meiner unvollkommenen Welt genau richtig bin.

Worauf ich mich freue?

Ich freue mich auf meine Reportage-Reise nach Spiekeroog. Während Merlin und RiskyDad urlaubieren, jagt Mama Musiker. Mehr dazu bald.

Kinderzitat der Woche

Zum Leben brauchen wir Luft. Und Wasser auch, oder, Mama?

Tipp der Woche

Kinder sind verrückt nach Reimen. Und wenn die dann noch von Dichtern wie Brentano oder Fontane stammen, machen sie Mama und Papa auch noch Freude. Wo es sowas gibt? Den Gedichtband Zauberwort: Die schönsten Gedichte für Kinder* könnt ihr nicht nur vorlesen, sondern gemeinsam mit den Kindern über die Illustrationen staunen. Wir lesen jeden Abend vor dem Schlafengehen ein Gedicht. Eines sucht Merlin aus, ein anderes Mama oder Papa.

Lesestoff?

Letzte Woche habe ich unseren Roadrtip durch Deutschland in einem Artikel über die Liebe zusammengefasst. Darin lest ihr, warum es sich lohnt Frieden zu schließen mit denen, die vor uns da waren. Nächste Woche gibt es voraussichtlich ein Mini-Essay über die Fremdenfeindlichkeit als schleichendes Gift … und darüber, was das mit mir zu tun hat. Warum voraussichtlich? Ich will gut für mich und diejenigen sorgen, die mir anvertraut sind. Das schaffe ich nur, wenn ich eisenhart Prioritäten setze. Sind alle gesund, die Hunde ausgelastet und die Arbeit läuft, dann bleibt Zeit für die kleine RiskyOase, für euer Blogwohnzimmer.❤

Wie hat sich eure RiskyWeek 26 angefühlt? Seid ihr gut in den Tritt gekommen oder hat euch etwas aus der Bahn geworfen? 

Ich wünsche euch eine sonnige Woche, ihr Lieben. Eure RiskyMum Tanja

Risky Week 26 – eine Wanderung zum Wochen-Abschluss ist für mich das Schönste
Risky Week 26 – eine Wanderung zum Wochen-Abschluss ist für mich das Schönste

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Tanja Conrad

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