Risky Week 05 – it’s magic!

Risky Week 05 – Merlin streichelt Hund Wilma

Risky Week 05 – diese Woche war so ruhig wie ein tief schlafendes Baby. Und dennoch wirbelt sie mein Leben durcheinander und wird auf Dauer viel verändern. Warum?

Und, wie war die Risky Week 05 ?

Nichts geht über ein gutes Netzwerk. Diese Woche teilen wir uns die Fahrten zum Kindergarten mit einer anderen Mama, was mir mehr Arbeitszeit ermöglicht. Seit Merlin nur noch bis 14 Uhr in den Kindergarten geht, ist meine Zeit knapp bemessen. Da ist eine gelegentliche extra Stunde Gold, ergo Geld wert.

Karate Kid

Am Montag bringt sie Merlin nach dem Naturkindergarten zur ersten Karate-Stunde mit. Auch meine zwei neuen Freundinnen mit ihren Jungs sind mit am Start. Eigentlich ist Merlin mit seinen drei Jahren ein bisschen zu jung fürs Karate-Training, aber einen Versuch ist’s wert. Nach einer Stunde ist klar – Merlin liebt Karate, viel mehr die spielerische Vorbereitung. Allerdings suchen wir uns eine andere Schule, weil der Montag Merlins Schwedenoma und Opa Franz gehört.

Inspiration gibt’s auch zuhause

Ich genieße meine Zeit zuhause, nachdem die ersten Januarwochen alles andere als besinnlich waren. Am Schreibtisch, auf der Yogamatte und dem Meditationskissen kommen mir die besten Ideen …

Wochenende?

Den Samstag verbringen wir unerwartet kinderlos im Antikcafé im Schlossgut Erching. Wir haben eine Menge zu besprechen und sind ganz froh, dass die Großeltern Merlin entführt haben. Nachdem wir den Laden ausgeräubert haben, geht es mit den Hundeweibern an die Isar in Hallbergmoos. Sehr lauschig. Bis auf die Flugzeuge, die so dicht über unsere Köpfe rauschen, dass wir jeden Buchstaben lesen können, der auf den riesigen Luftrössern prangt. RiskyDad nennt das achselzuckend “Wanderung Natur und Technik”.

Any news?

Vor einigen Wochen haben meine beiden Nandlstadt-Freundinnen mit einer einzigen Frage mein ganzes Jahr umgekrempelt. Nur, dass ich das in diesem Moment nicht ahne.

Kannst du nicht die musikalische Früherziehung für die Kinder übernehmen?

Ups. Was verstehe ich denn bitte vom Musizieren mit Kindern?! Aus irgendeinem Grund verspreche ich, es mir zu überlegen.

Auf die Ohren! liegt auf Eis

Mein Kinderlieder-CD-Projekt liegt auf Eis, da meine Freundin aus privaten Gründen ausgestiegen ist. Für das Projekt hatte ich letztes Jahr im Netz Barbara Völkel, die sympathische Expertin für Kinderstimmen, gefunden, die derzeit an einem Buch mit dem Kinderstimmbildner und Autor Andreas Mohr arbeitet. Mithilfe dieses Buchs habe ich als Studentin Kinder unterrichtet und so für mein Frühstück gesorgt. Bingo. Ich gehe mal wieder auf ihrer Seite stöbern, um mich zu informieren. Und was finde ich? Eine dreiteilige Fortbildung, die mich in die Lange versetzen würde, mit Kindern zu arbeiten.

Ich spiele nicht gern Eisenbahn, baue nur unter Protest Türme aus Bauklötzen. Aber ich musiziere von Herzen gern mit meinem Kind.

Ein ruhiges, bestimmtes “Ja” raunt mir die innere Stimme zu. Ja, weil ich auf diese Weise mit meinem Kind in Kontakt komme, etwas lerne und meinen Teil zur generellen Musikalisierung beitragen könnte.

Wo ein Hund ist, ist auch ein Schwanz …

Ganz unten schreibt Barbara, dass die Fortbildung ein Teil der Prüfung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker ist. Ganz gefährlich. Wo ich Bildung wittere, setzt bei mir was aus. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich meine Schulzeit eher unter ökonomischem Aspekt als unter dem der Bildung gesehen habe. Ich habe immer nur so viel gelernt, wie nötig war, um durchzukommen. Und das war nicht viel. Am Donnerstag telefoniere ich mit Barbara. Statt mir den Irrsinn auszureden, wiederholt sie das, was ich seit Tagen spüre und was mir meine Freundinnen (Danke, ihr Süßen!) spiegeln.

Die Arbeit mit Kindern passt jetzt in meine Lebensrealität. Ich kann etwas lernen und mit meinem Kind gemeinsam erleben. In ein paar Jahren wird es neue Herausforderungen geben. Dieses Tor wird dann geschlossen sein.

Am Donnerstagabend realisiere ich, dass ich für die Prüfung zur Kinderchorleitern wieder Klavier spielen, mich nochmal mit Musiktheorie auseinandersetzen muss. Statt den Aufwand zu scheuen, suche ich mir ein E-Piano aus, RiskyDad verspricht, es am Dienstag abzuholen (Danke!). Als ob es gerade so sein soll, bietet jemand mein tastiges Objekt der Begierde bei eBay Kleinanzeigen feil. Ich finde das Standardwerk für angehenden Kirchenmusiker und die richtigen, bezahlbaren Vorbereitungskurse in München. Aber das ist Zukunftsmusik. Ich weiß nur eines: In Zukunft werde ich bei Quizduell in der Rubrik “Glaube und Religion” garantiert zulegen. 😉

Und das Journalismusstudium?

Heute beende ich mein bereits drittes Modul in diesem Jahr. Dann bleiben nur noch zwei, bis ich mich an die wissenschaftliche Arbeit mache. Nichts liegt näher, als über die Kinderstimme zu schreiben, wobei mich die Fortbildungen maßgeblich unterstützen werden.

Ich setze auf Synergien. Nur so kann ich meinen Interessen, Begabungen und meiner Neugier entsprechen.

Die Prüfung zur C-Kirchenmusikerin mache ich erst nach dem Studienabschluss, also nach Ende des Jahres. Nur mit dem Klavierspielen fange ich direkt an. Ich hab’ zwar kein besonderes Talent, dafür aber urplötzlich riesige Lust.

Wer journalistisch schreiben will, muss für irgendetwas Experte sein. Und ich verstehe etwas von Musik. Warum sollte ich nicht noch mehr davon verstehen? #lebenslangeslernen

Größte Herausforderung?

Fokussieren.

Mein persönlicher Chaosfaktor (von fünf ⭐): ⭐

Ich glaube mittlerweile, dass das Gefühl, Chaos zu erleben, eine Frage der Perspektive ist und der Strategie, wie wir mit Unerwartetem und Unerwünschtem umgehen.

Wochenmotto?

Die bahnbrechenden Entscheidungen sind nicht die Verstandesgeburten, sondern diejenigen, die wir aus dem Bauch heraus treffen ohne genau zu wissen, wo sie uns hinführen.

So richtig peinlich?

Voller Überzeugung erkläre ich RiskyDad, dass es ab sofort keinen Tatort mehr gibt. Steht so in der Süddeutschen Zeitung. Er glaubt mir kein Wort und ich habe beim Lesen des Artikels selbst ein komisches Gefühl. Rätsels Lösung? Es handelte sich um eine Kolumne. Das habe ich aber nicht kapiert, weil ich mir im Leben nicht vorstellen konnte, dass man so einen Umstand zum Anlass für einen Artikel nehmen könnte. Die SZ ist kein Blog, wo es um persönliche Geschichten des Autors geht. Wen interessiert das?! Trotzdem peinlich. Textsorten zu unterscheiden gehört zu den journalistischen Basics. Irren aber auch.

Wofür ich dankbar bin?

Für die vielen inspirierenden Menschen in meinem Umfeld

Was mich traurig gemacht hat?

Nichts

Lieblingsmoment?

Risky Week 05 – RiskyDad und RiskyMum im Antikcafé
Unerwartet Zeit zu zweit ..

Worauf ich mich freue?

Auf mein Neffchen!

Kinderzitat der Woche

Das willst du tatsächlich essen, Mama?!

Tipp der Woche

Bist du auch so bildungswütig wie ich? Dann empfehle ich dir zur Abwechslung mal einen Krimi zu lesen. Welchen Autor ich empfehle? Jo Nesbø. Mein Lieblingsbuch: Der Sohn*.

News & Ausblick

Habt Geduld, ihr Lieben. Was ich mache, will ich gut machen. Oder lieber ein wenig später.

 

Wir wünschen euch eine zaubervolle Woche!

 

Was für eine Woche. Ich könnte gerade platzen vor Freude. Irgendetwas läuft rund und in die richtige Richtung. Kennt ihr das Gefühl? Woran merkt ihr, dass ihr auf dem richtigen Weg seid?

Ich wünsche euch eine inspirierende Woche, ihr Lieben.

Eure RiskyMum Tanja

 

Wenn du ein Produkt über einen  mit * gekennzeichneten Affiliate-Link kaufst, erhalten wir einen Centbetrag, dir entstehen keine Mehrkosten. Danke für deine Unterstützung.

Tanja Conrad

2 Comments

  1. Christina 6. Februar 2018

    Kurz nicht nachgedacht- zack, schon glücklich!

    1. Tanja Conrad 6. Februar 2018

      Genau so sieht’s aus!

Was denkst du darüber?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>