Elternzeit, Familienzeit: vom Kreuzfahrtschiff zum Camping-Kasten

Elternzeit Familienzeit Bodyboard mit Milan

Felix‘ zwei Monate Elternzeit wollen wir unbedingt nutzen, das steht fest. Aber was tun? Fern- oder Deutschlandreise, Camping oder Kreuzfahrt? Hoffnungslos überfordert machen wir uns an die Vorbereitungen – „ausreißen“ will geplant sein! 😉

Nr.1 Kreuzfahrten

Als unsere Knirpsbirne etwa vier Monate alt ist, erwacht die Reiselust. Papa Felixs‘ Bruder arbeitet in der Domenikanischen Republik und dort soll’s hingehen. Die Idee, uns auf einem Kreuzfahrtschiff von Mallorca aus über den Atlantik in die Dominikanische Republik transportieren zu lassen, gefällt uns. Immerhin haben wir zwei Monate Zeit und die sollen gut genutzt werden.

Kreuzfahrt – alle happy? Nö.

Unabhängig von den extrem hohen Reisekosten (15 Tage auf einem Schiff mit Balkon-Kabine kostet schon ordentlich), habe ich immer wieder ein komisches Gefühl im Bauch. Kreuzfahrten, war da nicht was mit der Umwelt (Nabu)? Wir können so nicht verreisen, finde ich. Gerade die Meere und ihre Reinhaltung liegen mir am Herzen. Unabhängig davon soll Milan unsere Einstellung zur Umwelt erleben und nachvollziehen können. Er ist noch klein, aber wir werden irgendwann Fotobücher anschauen und uns erklären müssen. Nope, ein anderer Plan muss her.

Campen – vielleicht …

Felix und ich hören immer wieder von Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen, dass sie mit ihren Kinder Campen fahren. Verrückt. Ich bin mit Camping groß geworden, aber Felix mag es gar nicht. Ok, Camping bleibt zunächst „meine fixe Idee“.

Montenegro

… ist ein idyllischer Balkanstaat, zumindest landschaftlich. Wir schauen bei Airbnb und finden wunderschöne Appartements. Aber auch hier ist mir nicht ganz wohl. Ich spreche die Amtssprachen nicht: Montenegrinisch, Serbisch, Bosnisch, Albanisch und Kroatisch. Mit der ersten Recherche landet die Idee im Abseits – wieder nichts.

Back to camping?

Und dann landen wir doch wieder beim Camping. Wir könnten einen Camper mieten! Es ist Februar / März 2016 – die Zeit wird langsam knapp. Auf unsere Anfragen hin regnet es Absagen. Ein Bulli kommt für uns nicht in Frage. Felix als ist Neu-Camper und wünscht sich ein bisschen mehr Komfort. Also kommt ein teilintegrierter Camper infrage … mmmmmh! Während unserer Suche entdecken wir immer wieder die ausgebauten Kastenwagen. Und dann kommt …




Togo Reisemobile!

Ich mach einen call – der leider auch ernüchternd ist. Keine Vermietung im Juli/August – Kastis zum Verkauf gibt es bei Togo Reisemobile noch! Ok ok, erst mal sammeln. Wir können uns ganz unverbindlich mal umschauen – nur schauen.

Währenddessen in München 😀

Tanja und ich planen unabhängig voneinander unsere Camperreise, immer wieder schnacken wir, und irgendwann sage ich ihr, dass wir uns einen Camper kaufen wollen. Wahnsinn, welch eine Fügung. Ein Besuch in München und einen Abend zusammen, und wir beide entscheiden uns Camperkid so schnell es geht ins Leben zu rufen, vor NoRisk NoMum.

Zwei Wochen später

Gehört unser Dickerchen zu unserer Familie. Ein Pössl Summit 640! Wildes Planen geht los… pah, Scherz. Nix planen wir. Es soll Richtung Frankreich gehen, Familie und Tanja soll besucht werden, und ja… wir lassen uns treiben.

France Passion

France Passion haben wir schon vorher organisiert. Wer wissen möchte, was genau wir am meisten an France Passion genossen haben, schaut einfach hier vorbei.

 

Haben wir irgendwas bereut?

Die Antwort lautet: NEIN! Wir sind Camper geworden, durch und durch. Lieben die Freiheit und das Leben in unserem Camper zu dritt. Wir würden uns immer wieder für so eine Tour entscheiden, es hat uns als Familie zusammengebracht und uns Freiheit geschenkt. <3
Danke Pösslchen

Kaffee & Kuchen

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Beatrice Weiß

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