CamperKid

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In den besten Reisebeschreibungen interessiert uns doch der Reisende am meisten, wenn er sich nur zeigen mag. Wer eine Reise beschreibt, beschreibt damit sich immer auch selber. (Jean Paul)

2010 bin ich mit meiner Hündin Wilma den Jean Paul-Weg gewandert. 150 Kilometer durch die fränkische Schweiz, Logie in Zelt, fremden Betten und einem Haus ohne Strom und warmes Wasser. Allein am See, im Wald, auf moorigen Wiesen. 20 Kilo auf dem Rücken, dem das Gewicht bis heute taube Stellen hinterlassen hat. Das waren Tage und Nächte, die mir vorkamen, als vergingen sie in Zeitlupe.

In dieser Zeit habe ich mehr über mich gelernt als in allen Kursen und Seminaren zur Selbstfindung. Ich beschloss damals aufzuschreiben, was das Reisen mit uns Menschen machen kann. Und ich meine nicht Urlaub. Ich meine die Einsamkeit, wenn dein Zelt im Wald auf nassem Laub steht, die Heringe keinen Halt im verwurzelten Boden finden und ein fremder Hund um dein Nachtlager streift. Ich hatte oft Angst, die sich im Morgengrauen in Zufriedenheit verwandelte.

Camping mit Kind und Hund

Mit Kindern und Hunden als Familie zu reisen, ist anders. Aber nicht weniger heilsam und lehrreich. Davon erzähle ich euch hier – und wenn ihr nichts verpassen wollt, mit uns Reise-Pläne schmieden und verwerfen wollt, tragt euch in den Newsletter ein. Wir nehmen euch gern mit. Heute übrigens meistens mit dem Bulli. Über unsere Elternzeit lest ihr hier.

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